Ein

virtueller Roadtrip

durch

Japan

Virtuelles Reisen als coronabedingte Alternative? 

Mit diesem Projekt habe ich mich auf eine Reise mit Google Street View begeben. In über 80 Tagen ging es vom äußersten Norden Japans bis zu den südlichsten Inseln. Aus einigen der interessantesten Momenten sind eigene Arbeiten entstanden: Von Illustrationen bis 3D-Visualisierungen.

Dieses Reisetagebuch ist eine Sammlung meiner Erlebnisse  und Aufzeichnungen. Die beschriebenen Orte können selbst über das eingebettete Street-View-Fenster entdeckt werden.

 
 

Zusätzlich können ein paar der 3D-Objekte durch Augmented Reality in den Raum gestellt werden. Mit einem kompatiblen Handy öffnet sich über den QR-Code die kostenlose App „Adobe Aero“. 

auto

5500+ 

Kilometer

insel

32 

Inseln

camera

2700+

Fotos

Die Route

Tag 1

Die Reise beginnt am nördlichsten Punkt Hokkaidos. Die nur 43km entfernte russische Insel Sachalin lässt sich an klaren Tagen am Horizont beobachten.

Entlang der Küstenstraße liegen kleine Fischerdörfer, deren Existenz alleine vom Meer abhängt. Boote ankern am Ufer und Seetang trocknet neben den Straßen und auf Wäscheleinen.

Tag 4

Erste Muster werden deutlich: Pfeile über den Straßen für die Orientierung im Winter und diese kleinen Autos und Laster.

wassamu-auto

Das alljährliche Winterfestival von Asahikawa lässt sich zu Fuß erkunden. Hunderte Schneemänner und Skulpturen säumen die Wege.

Tag 5

Weiter geht es durch die hügelige Landschaft von Biei und zwischen Lavendelfeldern in Furano.

Tag 8

Diese Absperrungen an Baustellen finde ich immer wieder. Jedes Mal in neuen Ausführungen: Pandas, Delfine oder Frösche… 

absperrungen

Tag 11

Diese Getränkeautomaten stehen auch an den abgelegensten Ecken. Auf ca. 23 Japaner kommt ein Automat.

Tag 15

Weiter geht es über Sapporo zu dem von Vulkanen umgebenen Shikotsu-See.

Tag 19

Der kegelförmige Yotei-zan erinnert an den Mt. Fuji und verändert sich während der Fahrt je nach Jahreszeit.

Tag 21

Irgendwann erreiche ich die Hafenstadt Hakodate an der Südspitze Hokkaidos. Die vom internationalen Handel geprägte Stadt ist bekannt für die Vermischung von japanischer und europäischer Architektur und den verbliebenen Kirchen.

Tag 22

Die Fähre steht schon im Hafen von Hakodate bereit. Es geht weiter nach Honshu.

Tag 25

Über Aomori fahre ich nach Hirosaki, bekannt für den Vulkan Iwaki und die vielen Apfelplantagen.

 

Der Iwaki überragt die umliegenden Berge und ergänzt die Landschaft Hirosakis perfekt. 

Tag 27

Am Towada-See entdecke ich diesen Schrein auf einer kleinen Insel.

Tag 28

Die heißen Quellen in Tamagawa-onsen sind aufgrund des hier vorkommenden radioaktiven Gesteins ein vielbesuchter Ort. Entlang der Wege entdecke ich immer wieder Menschen die sich direkt neben die Quellen legen.

Tag 29

Ich fahre weiter entlang der Ufer des Tanazawa-Sees und vorbei an diesem Schrein.

Tag 34

Auf dem Haguro-san bewege ich mich auf Wanderwegen durch tolle Wälder und finde zwischendurch kleine Schreine und diese fast 700 Jahre alte Pagode.

Tag 36

In Ginzan türmen sich die Schneemassen auf den Dächern. Fleißige Helfer versuchen die Häuser mit Schaufeln zu entlasten.

Die Street-View-Bilder sind auch ein Abbild der Vergangenheit. Haben sich die Orte mittlerweile verändert? Sind Personen denen man unterwegs begegnet überhaupt noch am Leben? 

Diese Spiegel sind ein immer wiederkehrendes Motiv.

obanazawa-spiegel

Tag 37

Diese Herbstfarben sind oft zu sehen. Der stetige Wechsel der Jahreszeiten ist ein Vorteil einer solchen virtuellen Reise.

Die Tempelanlage Ryushaku-ji liegt auf einem Berg und bietet einen tollen Blick über das Tal.

Tag 38

Die „Schneemonster“ von Zao entstehen durch sibirische Kaltluft und lassen sich zu Fuß entdecken.  

Tag 40

Ich erreiche die Großstadt Sendai und durchstreife die Straßen wie auf einer echten Reise auf der Suche nach interessanten Momenten. 

Tag 41

Ein klassischer Automat im kleinen Häuschen. 

aizu-automat